Zur Zukunft des Rotundenareals Innsbruck

 

Im Auftrag des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck initiierte „nonconform – architektur vor ort“ 2012 einen Ideenfindungsprozess für die zukünftige Nutzung des „Rotundenareals“ in Innsbruck. Gemeinsam mit Otto Tremetzberger durfte ich im ersten Halbjahr 2013 auf Basis der Prozessergebnisse als externer Experte zu einer Machbarkeitsstudie beitragen. Ziel dieser Studie war, konkrete Szenarien für den Umbau und die Belebung des Areals sowie für die Zeit der Nutzungsentwicklung zu erarbeiten.

Das Areal ist äußerst spannend: In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die denkmalgeschützte Rotunde und die ehemalige Talstation der Hungerburgbahn mit ihrer denkmalgeschützten Brücke. Beide Gebäude stehen derzeit leer: Die Talstation deshalb, weil die neue Bahn einen anderen Startpunkt hat, die Rotunde, weil das Innsbrucker Riesenrundgemälde mittlerweile im Tirolpanorama am Bergisel untergebracht ist.

In der Schlusspräsentation, die Mitte Oktober 2013 in Innsbruck stattfand, lautete unsere Empfehlung, das Areal künftig als offenen Raum kulturell vielfältig nutzbar zu machen und die Dynamik des Ideenfindungsprozesses in jedem Fall beizubehalten. In der öffentlichen Beteiligung am Prozess und in den spezifischen Begebenheiten vor Ort erkannten wir großes Potential für einen lebendigen kulturellen Ort, der als offener Raum funktioniert. Wir sind gespannt auf die Umsetzung von Konzept und Umbau!

In folgendem kurzen Video wurden die wichtigsten Ergebnisse des Prozesses zusammengefasst:

Alle Details zum Prozess findet sich auf der Website von nonconform unter http://rotundenareal.vorortideenwerkstatt.at/

Bericht in der Tiroler Tageszeitung …

Titelbild: nonconform

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